Visitenkarte von Hubert Rauch - der Amateurfotograf

Geboren wurde ich als Einzelkind im Februar 1951 in Ballenstedt am Harz im Sternzeichen „Wassermann“, das sollte nicht ohne spätere Folgen bleiben...
Damals aber auch nur noch für ein gutes Jahr im Land "Sachsen-Anhalt" im Kreis Quedlinburg.
Ab Juli 1952 wurden das dann die neu gebildeten "Sozialistischen" DDR-Bezirke Halle/Saale und Magdeburg.

Ballenstedt / Anhalt - das „Tor zum Harz“
Eine kleine graue aber zu DDR-Zeiten nicht unwichtige Industrie- Schul- und  Urlauberstadt am Rande des Nordharzes mit ca. 9000 Einwohner im damals neuen Bezirk Halle.
Heute im Jahre 2010 wieder eine freundliche restaurierte Kleinstadt im neuen Landkreis Harz ( HZ ) - und seit 1990 wieder im Land "Sachsen-Anhalt".

Ich wurde eingeschult mit zarten 6 Jahren zum 01.September 1957.
In den folgenden 10 Schuljahren durfte ich eine ordentliche DDR-Schulbildung genießen.
Die 10 Klassen an der POS-II in Ballenstedt absolvierte ich bis zum Abschluß im Sommer 1967. In der heutigen BRD nennt sich das Realschule, real hatte hier aber keiner einen Schaden genommen ...

Mein Beruf im „Ersten Leben“ wurde Werkzeugmacher. basierend auf dem damaligen bekannten UTP, dem praktischen Unterricht in den Volkseigenen Betrieben ( VEB ) – danke dafür !
Die Lehrstelle war in der damaligen VEB Hydraulik und begann dann auch gleich nach dem
Schulabschluß zum 01. September 1967. Einen Fachabschluß gab es nach
Lehrabschluß auch - es waren gute Jahre !       

NVA-Wehrdienst 18 Monate dann ab 05. Mai 1970.
LSK/LV - 3. LVD  Neubrandenburg / Trollenhagen in Mecklenburg.
Standort Parchim FRR-13  Tätigkeit als Richtfunker in der II.FRA Tramm.
Danach ab November 1971 ging es in Ballenstedt im alten Betrieb dem VEB Hydraulik erfolgreich weiter bis Ende Juli 1974.

Hobbys:
Als damals jugendlicher Bürger war es das glimmende Fotointeresse. Mein erster Fotoapparat vom Typ „certo-phot“ mit 14 Jahren zur Jugendweihe. Eine einfache Kamera für damals ca. 32,00 DDR Mark ??  Ansonsten aber auch schon lange die alten großen roten Autos, die oft mit ihrem damaligen Klingelalarm durch die Stadt "rasten" … meine Familie sagte NEIN !! - durfte ich nicht.
Na gut, so blieb eben das Fotografieren – vorläufig ...

Mein weiteres Leben
:
August  1974 Wahl -Magdeburger, zur weiteren persönlichen Entwicklung wagte ich dann den Schritt vom Harzrand in die mir schon lange sehr gut bekannte Großstadt Magdeburg. Im SKET startete ich hier weiter als Werkzeugmacher im Teilbetrieb „TV 60“ in ein neues erfolgreiches Arbeitsleben. Das war damals eine sehr wichtige Entscheidung von mir - hier begann nun mein eigenes Leben !! 

SKET Magdeburg    ( VEB Schwermaschinenbau-Kombinat "Ernst Thälmann" )
Hier konnte ich auch meine Fotointeressen fachlich weiter ausbauen.
Ich wurde Mitglied in der sehr erfolgreichen und weithin über die Stadtgrenzen hinaus bekannten SKET - Fotogruppe und Kulturbund (KB ). Hier erlernte ich dann richtig die fachlich hohe Kunst der Fotografie. Im Laufe meiner weiteren Fotojahre fing ich auch an zweigleisig zu fotografieren, das heißt eine  Kamera für S/W Filme und eine Zweite
für DIA-Farbfilme. Meine Kameras waren bis ins Jahr 2007 hochwertige "PRAKTICA's" . Diverse Zusatztechniken hatte ich mir als Werkzeugmacher selber angefertigt, Meine gesamte damalige Fototechnik ist wohlverwahrt und ist noch heute voll Einsatzbereit.
Ein Foto-Meisterabschluß scheiterte schon damals leider an der berühmten Zeitfrage,
es lief ab 1978 auch mein SKET - Meisterlehrgang und der hatte absoluten Vorrang. Pfingsten 1979 wurde dann auch in MD geheiratet. Arbeitsplatzwechsel im November 1979 in das Zweigwerk Stendal und eigene neue Wohnung.  Mein langer Wunsch als freiwilliger „Blaurock“ realisierte sich dann hier endlich auch im November 1979
( siehe auch Blaulichtbereich  ) .
Leider dann im Februar 1982 Rückzug nach Magdeburg und Ausscheiden aus dem SKET.
Künstlerisches Mitglied der SKET-Fotogruppe war ich dann noch bis bis etwa Sommer 1985.
Eine neue Arbeitsstelle war dann hier für mich bis Juni 1990 der VEB RFT Nachrichtenelektronik
in MD-Nord.

Mein neues privates Fotoleben:
Herbst 1983 Wohnungswechsel ( Plattenwechsel ... ) von Magdeburg-Nord nach
Neu-Olvenstedt. Im Bad wurden dann ab 1986 mit kompletter eigener und neuer Fototechnik alle üblichen S/W Filme/Bilder in diversen ORWO-Größen entwickelt.
Seitdem bin ich nur noch als „Einzelkämpfer“ tätig.

Mein Digitales Fotoleben:
Ein erforderlicher Schritt zur eigenen, digitalen Spiegelreflexcamera erfolgte dann im März 2007. Ein Home-PC war ja auch schon eine längere Zeit vorhanden und berufliche PC-Tätigkeiten hatten mich seit Oktober 1998 auch schon recht fasziniert ...
Damit begann dann auch endgültig eine weitere völlig neue und heute nicht mehr wegzudenkende Ära in meinem Fotoleben. Es gab dann eine Entscheidung als "Digi-Einsteiger" zu Gunsten einer „OLYMPUS €-500“ / 8MP und einem ZOOM 28/90 mm. Zusätzliche Speicherkarten, Accus, UV-Sperr - und Polfilter wurden noch erworben. Es ist eine „einfache“ und gute Spiegelreflexcamera, die im Alltagsgeschehen gute Fotos garantiert. Sicher gibt es auch gewisse Mängel - eben ein Einsteigermodell. Meine drei „ PRAKTICA’s “ mit allem Zubehör sind nun leider in die „1. Reserve“ zurückgestellt - Tribut des Internet. Spezielle Fotos werde ich hiermit aber immer wieder realisieren.
Dann warten allerdings auch noch "hunderte" alte Dia's auf eine "Reanimation" ...

Zum 01. März 2011 wurde ich " Jung-Rentner- 60 " - dank dem tollen Arbeitsmarkt und Frau Merkel  !! Das war damals aber auch mal der "Tag der NVA", aber hier sicher nur reiner Zufall - oder ??



Einige Stationen meines Fotolebens:



Damals 1973 noch jung und mutig, ein Schritt weiter war der Abgrund in das Selketal ... Unter mir liegt das Ortsende von Alexisbad mit der Bahnausfahrt nach Harzgerode/Silberhütte. Das war hier noch meine erste Heimat, damals auch noch neu, meine Kamera "EXA-1A" mit Lichtschacht und Normalobjektiv 50 mm.
Lange Haare gab es damals auch noch !
Bahnfotografen unter sich ... hier 1973 in Alexisbad/Selketalbahn. Ja, wo schaue ich denn da hin ?? Das war damals meine noch neueste Errungenschaft, die Spiegelreflex "EXA-1A" mit Lichtschachteinsatz und zusätzlich gekauft noch ein Prismeneinsatz zum Wechseln.
Im Sommer 1977 bei Warnemünde/Markgrafenheide - Campingplatz. Wie gesagt "Sommer" ... stürmisches Wetter, die Ausrüstung ist gut verpackt - nur der Belichtungsmesser hängt um den Hals. Übrigens ein "Leningrad-4", hab ich heute noch in meiner Historienabteilung. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich wohl noch meine "EXA-1A" und neu eine "PRAKTICA-L". Somit war ich in der Lage Farbdias und S/W-Film zu belichten ...
Der "Partyfotograf" in Parchim, der "Fluch" der Elektronic - zu kleine Tasten und zu dicke Finger, mein Berliner Freund grinst da nur. Foto: 01.März 2008
   



 

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